Zur ersten AREVA ClubLounge luden AREVA und der 1. FC Nürnberg am 12. Januar in die AREVA-Zentrale nach Erlangen ein. "Wir wollen unsere positive Partnerschaft mit dem Club weiter ausbauen und unser Versprechen einlösen, dass wir beim Club nicht nur Sponsor sein wollen, der den Scheck abgibt, sondern uns auch für die Region und in der Region einbringen wollen"
...erläuterte Ulrich Gräber, Geschäftsführer von AREVA NP in Deutschland, das Konzept der neuen Veranstaltungsreihe. Gräber weiter "Mit der AREVA ClubLounge stellen wir ein Netzwerk bereit, in dem unsere Geschäftspartner und lokalen Stakeholder über die 'schönste Nebensache' der Welt diskutieren können."
Auftakt der Veranstaltungsreihe bildete eine Talkrunde mit Willi Lemke, der nicht als früherer erfolgreicher Manager von Werder Bremen oder als Bremer Politiker nach Erlangen kam, sondern als "UN-Sonderberater für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung". In dieser ehrenamtlichen Position für die Vereinten Nationen ist Willi Lemke dem UN-Generalsekretär Ban Ki Moon unterstellt. Mit seinen vielen einzigartigen und bewegenden Erleb-nissen zog Willi Lemke die rund 100 Gäste, darunter der frühere Bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein mit Gattin, schnell in seinen Bann und bot ein unterhaltsames Gespräch, welches von Blickpunkt Sport-Moderator Markus Othmer eloquent moderiert wurde.
"Südafrika ist nicht Angola"
Der Mord-Anschlag beim Afrika-Cup in Angola scheint viele Menschen zu verunsichern und die Südafrika-WM-Skeptiker zu bestätigen. Willi Lemke fand dafür beruhigende Worte: "Wir dürfen Südafrika nicht mit Angola vergleichen! Wenn in Spanien Ähnliches passieren würde, würden sich die Menschen auch nicht davon abhalten lassen, nach London zu den Olympischen Spielen 2012 zu reisen“. So verdeutlichte der 63-Jährige bildlich die Entfernung und den politischen und kulturellen Unterschied zwischen Angola und Südafrika. "Es wird eine bunte und schöne WM, auf die wir uns alle freuen dürfen!" versprach Willi Lemke.
In die WM in Südafrika werden große Hoffnungen für das Land und seine Leute gesetzt "Wir wollen den Menschen in Afrika durch diese Weltmeisterschaft Hoffnung geben", erklärte Lemke. Sport kann helfen, Probleme zu lösen und eine gute Basis schaffen, um Perspektiven aufzeigen, vor allem in gesellschaftlichen und sozialen Strukturen. Lemke: "Wer Sport lernt, der lernt Regeln. Regeln, die für ein demokratisches Miteinander essentiell sind und die ein Land nachhaltig verändern können", so Lemke.
"Um den Club mach ich mir keine Sorgen"
Natürlich war auch die aktuelle Situation beim neunmaligen Deutschen Meister Thema der AREVA ClubLounge. Sportdirektor Martin Bader bekräftigte noch einmal die Entscheidung, Dieter Hecking als neuen Trainer zu verpflichten: "Die Tage, die er jetzt bei uns ist, geben Anlass zu Optimismus, dass wir den Klassenerhalt schaffen."
Das sah auch Willi Lemke so – er versprach Club-Präsident Franz Schäfer: "Zur Verpflichtung von Dieter Hecking kann ich nur gratulieren. Macht Euch keine Sorgen um den Abstieg mit dem neuen Trainer!"