Vergangenes Jahr machten AREVA-Mitarbeiter deutschlandweit Verbesserungsvorschläge im Wert von über einer Million Euro. Als Dankeschön erhielten die neun Mitarbeiter mit den besten Ideen einen VIP-Stadionbesuch für die Partie gegen Bayer Leverkusen.
Wie viele High-Tech-Unternehmen lebt auch AREVA von den Innovationsvorschlägen seitens ihrer Mitarbeiter. Um diese Ideen besser organisieren zu können, betreibt das Unternehmen eigens ein Ideen-Management. Als Wertschätzung der Geschäftsführung erhielten die innovativsten Vorschläge des vergangenen Jahres nebst einer Prämie zusätzlich einen VIP-Stadionbesuch für das Spiel gegen Bayer Leverkusen. Es sollte sich für sie auszahlen, denn das Spiel begann fulminant. Nürnberg spielte mutig gegen den Tabellenzweiten und erzielte kurz vor der Pause zwei Treffer zum 2:0-Halbzeitstand – verkehrte Fußballwelt. Umso größer war die Freude unter den AREVA-Mitarbeitern.
Dank der Geschäftsleitung
In der Halbzeitpause bedankte sich Stephan Krüger in Vertretung der AREVA-Geschäftsführung für die wertvollen Verbesserungsvorschläge. Angesichts des Halbzeitergebnisses witzelte er, "wenn das Verbesserungs-Management im Stadion dabei ist, gewinnt der Club anscheinend. Vielleicht sollten Sie bei jedem Heimspiel dabei sein."
"Besonders hat mir gefallen, dass es auch auf der Haupttribüne kein Halten mehr gab und alle Leute standen, um die Mannschaft anzufeuern, als Leverkusen noch auf 3:2 herankam", sagte Erich Schlapp, Leiter des AREVA-Verbesserungs-Managements. Doch das Anrennen der Leverkusener wurde nicht mit dem Ausgleich belohnt, weshalb sich die AREVA-Mitarbeiter mit den anderen Club-Fans über einen 3:2-Sieg freuen konnten.
Ideen im Wert von 1,3 Millionen Euro
2009 war für das Verbesserungs-Management ein Rekordjahr. Rund 560 Verbesserungsvorschläge für die Brennelementelabors bis hin zum Sicherheitsleittechnik-Prüffeld haben die Mitarbeiter eingereicht, die einem Firmennutzen von insgesamt 1,3 Millionen Euro entsprechen.